CO₂-Kompensation: Funktionsweise, Qualität und Grenzen
Die CO₂-Kompensation finanziert Projekte, die Emissionen reduzieren oder binden, um Restemissionen auszugleichen. Sie kommt nach der Reduktion, niemals an ihrer Stelle.
CO₂-Zertifikate: Definition
Ein CO₂-Zertifikat entspricht einer Tonne CO₂e, die durch ein Projekt vermieden oder gebunden wird (Aufforstung, erneuerbare Energien, Abscheidung usw.). Das Unternehmen kauft Zertifikate, um einen Teil seiner Emissionen auszugleichen.
Qualitätskriterien
Ein gutes Zertifikat ist zusätzlich (das Projekt wäre ohne Finanzierung nicht entstanden), dauerhaft, von Dritten geprüft und ohne Doppelzählung. Anerkannte Labels bieten Garantien.
Der Platz der Kompensation
Die Kompensation darf die Reduktion niemals verzögern. Die Regel: messen, so weit wie möglich reduzieren, dann den unvermeidbaren Rest transparent ausgleichen.
Häufige Fragen
Macht Kompensation CO₂-neutral?
Nicht allein. Glaubwürdige Neutralität erfordert zuerst eine starke Reduktion, dann eine hochwertige, dokumentierte Kompensation des Rests.
Welche Risiken birgt die Kompensation?
Greenwashing, wenn man ohne Reduktion kompensiert, und Projekte geringer Qualität (nicht zusätzlich, nicht dauerhaft). Daher die Bedeutung der Prüfung.
